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Gestaltung

In der DIN 33400 wird der Arbeitsplatz als "Der Arbeitsplatz ist der räumliche Bereich im Arbeitssystem, in dem die Arbeitsaufgabe verrichtet wird" definiert.

Aber für die meisten Menschen ist es weitaus mehr als diese kühle Defintion wiedergibt. Wir verbringen in unserem Arbeitsleben 20% und mehr unserer Zeit auf dem Arbeitsplatz. Wir arbeiten auf die verschiedenste Art und Weise, wir essen, kommunizieren, schlafen!, treffen Kollegen und Freunde und vieles mehr.
Auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen wird die Arbeit selbst durchgeführt. Viele Arbeiten haben ein mehr oder weniger großes Gefährdungspotenzial für die menschliche Gesundheit. Hierbei müssen wir nicht auschließlich an Sprengmeister, Forstarbeiter und Drahtseilartisten denken; auch der "normale" Bürojob hat seine Tücken. Falsches Sitzen, alte Bildschirme oder Lärm aus der Produktion können den Mitarbeitern ordentlich zusetzen.

Wir sehen also, es macht für jeden Arbeitgeber, aber auch für jeden Arbeitnehmer, durchaus Sinn, sich mit dem Thema Arbeitsplatzgestaltung auseinander zu setzen.

Wir möchten Ihnen hier in loser Abfolge Informationen zum Thema darstellen und auch Hinweise geben, wo und wie Sie das Thema bei Bedarf vertiefen können.

 


 



Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch

Die EU- Kommision hat einen umfassenden Aktionsplan für die Nachhaltigkeit von Produktion und Verbrauch vorgelegt. Kern ist die umweltfreundliche Gestaltung von Produkten mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu senken und umweltfreundliche Produkte stärker zu verbreiten.
Der Kommissionsvorschlag sieht unter anderem vor, die Ökodesign-Richtlinie auf alle energieverbrauchsrelevanten Produkte auszuweiten, Verbraucherinformationen durch Produktkennzeichnung zu verbessern, neue Regeln für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung und die Vergabe eines EU-Umweltzeichens aufzustellen sowie das Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung zu überarbeiten.

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Energiesparlampen

Wissenswertes

Energiesparen ist das Thema Nr. 1 für uns alle. Nicht nur Kraftstoffe und Heizstoffe werden unkontrolliert teurer, sondern auch die elektrische Energie wird zunehmend ein wichtiger Punkt auf der Liste zur Kostensenkung im Unternehmen und im Privathaushalt.

Seit einigen Jahren gibt es die sogenannten Energiesparlampen.

 

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Gefährdungsbeurteilung
Weniger arbeitsbedingte Unfälle und Krankheiten durch eine bessere Gefährdungsbeurteilung

Nach Angaben von EUROSTAT sterben jedes Jahr in der Europäischen Union 5 720 Menschen an arbeitsbedingten Unfällen. Darüber hinaus schätzt die Internationale Arbeitsorganisation, dass weitere 159 500 Arbeitnehmer pro Jahr in der EU an Berufskrankheiten sterben. Nimmt man diese beiden Zahlen zusammen, ist davon auszugehen, dass alle dreieinhalb Minuten ein Mensch in der EU an Ursachen stirbt, die mit seiner Arbeit zusammenhängen. Die meisten dieser Unfälle und Krankheiten können verhindert werden, und der erste Schritt in diese Richtung besteht in der Gefährdungsbeurteilung. Dies ist die Botschaft von „Gesunde Arbeitsplätze. Ein Gewinn für alle“, der europaweiten Informationskampagne zur Gefährdungsbeurteilung, die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) initiiert wurde. Der Schwerpunkt der Kampagne liegt vor allem auf Hochrisikobranchen wie dem Baugewerbe, dem Gesundheitswesen und der Landwirtschaft sowie auf den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Laufzeit der Kampagne beträgt zwei Jahre (2008-2009).

 

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Gebäudesanierungsprogramm
Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung schützt die Umwelt und schafft Arbeit. Wer sein Haus energiesparend saniert, kann dafür zinsgünstige Kredite bekommen.
Das Programm folgt der Devise: Je energiesparender die Maßnahme, desto günstiger der Zinssatz. Durch die Sanierungen wird Energie gespart, die Heizkosten gesenkt und der CO2-Ausstoß verringert. Zudem: Jede in den Gebäudebestand investierte Milliarde Euro sichert oder schafft rund 25.000 Arbeitsplätze beim Bau.
 
Zum 1. Februar 2006 haben Bundesregierung und die Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das C02-Gebäudesanierungsprogramm und die gemeinsame Förderinitiative gestartet.
 

Zinssätze gesenkt – Vollfinanzierung möglich

 
Der Bund stellt für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm von 2006 bis 2009 jährlich 1,4 Milliarden Euro für Zinsverbilligung und Teilschulderlasse zur Verfügung. Damit sind in den Programmen "CO2-Gebäudesanierung", "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen" die Zinssätze deutlich gesenkt worden.
 
Seit dem 1. Februar 2006 beträgt der Förderhöchstbetrag 50.000 pro Wohnung bei energetischen Sanierungsmaßnahmen. Damit ist in der Regel jetzt eine Vollfinanzierung aus Förderkrediten möglich.
 
Der Weg zum KfW-Kredit führt für private Bauherren normalerweise über die jeweilige Hausbank. Die Beraterinnen und Berater im Infocenter der KfW-Förderbank sind unter der Servicenummer 01801 335577 zum Ortstarif zu erreichen: Montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 18:30 Uhr.
 
Ausführliche Informationen gibt es außerdem auf den Internetseiten "Bauen, Wohnen, Energie sparen" der KfW-Förderbank
 
Arbeitsplatzgestaltung (1)

"Arbeitsplatz" was ist das? Jeder hat eine Antwort darauf. Aber ist der Arbeitsplatz nicht für uns alle mehr, als nur der Ort an dem eine Tätigkeit (Arbeit) verrichtet wird?

Jeder Unternehmer der Arbeitsplätze bereitstellen will, aber auch jeder Arbeitnehmer, der einen solchen Arbeitsplatz besetzen will, muss sich mit der Gestaltung des Arbeitsplatzes auseinander setzen.
Wenn ein Arbeitsplatz neu eingerichtet wird, sind die Gestaltungsmaßnahmen in der Regel einfacher durchzuführen, als bei einem bestehenden Arbeitsplatz. In gewachsenen Unternehmensstrukturen wird die Sache dann oft noch komplizierter.- Sobald in einer Abteilung "Wände eingerissen" werden und neue Möbel und Geräte zum Einsatz kommen, fühlen sich die anderen Kollegen oft übergangen, ausgegrenzt und beleidigt.

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