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KfW ERP- Kapital für Gründung |
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Existenzgründung - Wege in die Unabhängigkeit?
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Nachrangkapital für Gründer und junge Unternehmen
Vielen jungen Unternehmen mangelt es an Eigenkapital. Ebenso ergeht es vielen Existenzgründern. Der Weg zur Selbstständigkeit ist damit oft schon von Anfang an verbaut. Kaum eine Bank gibt einen Kredit, wenn nicht genügend Eigenkapital vorhanden ist. Das ERP-Kapital für Gründung kann Abhilfe schaffen. Als Nachrangdarlehen stärkt es die Eigenkapitalbasis und ebnet den Weg für die Aufnahme von Fremdkapital, das zur Finanzierung der Gründungs- oder Festigungsinvestitionen zusätzlich benötigt wird.
Wer wird gefördert?
- Natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Deutschland oder in Mitgliedsstaaten der EU und der EFTA
- Personen aus anderen Staaten, wenn eine Aufenthaltserlaubnis für eine selbstständige Tätigkeit vorliegt
Der Antragsteller muss fachlich und kaufmännisch qualifiziert sein und über eine ausreichende unternehmerische Entscheidungsfreiheit verfügen. (Geschäftsführungsbefugnis mit mindestens 10 % Anteil an der Gesellschaft)
Die KMU-Kriterien der Europäischen Kommission müssen erfüllt werden.
Für eine Existenzgründung darf das ERP-Kapital für Gründung nur einmal bewilligt werden. Für ein neues Vorhaben kann im Ausnahmefall ein zweites Mal ein Darlehen gewährt werden, wenn das frühere Darlehen in voller Höhe zurückgezahlt worden ist.
Für eine Festigungsinvestition muss dies nicht beachtet werden.
Wer wird nicht gefördert?
- Unternehmen in Schwierigkeiten, Sanierungsfälle
- Investoren in Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft
- Investoren auf Sektoren mit Sonderbedingungen des EU-Beihilferechts
Was wird finanziert?
- Gründung eines Unternehmens oder einer freiberuflichen Existenz (Neugründung, Übernahme eines bestehenden Unternehmens oder tätige Beteiligung) in Deutschland
- Festigungsmaßnahmen innerhalb von 2 Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit
Förderfähige Investitionen
- Grundstücke, Gebäude, Baunebenkosten
- Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Kaufpreis eines Unternehmens oder Geschäftsanteils
- Warenlager
- Markterschließung, z. B. Beratung, erstes Werbekonzept, Marktanalysen, Anbahnung von Geschäftskontakten, Ausbildung für Handelsvertreter, Messen
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