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07.01.2008 Hindernisse, die der Innovation entgegenstehen, sollen in sechs wichtigen Märkten beseitigt werden. Auf Vorschlag der EU-Kommission soll damit das Marktpotenzial für innovative Produkte und Dienstleistungen bei elektronischen Gesundheitsdiensten, Schutztextilien, bei nachhaltigem Bauen, Recycling, biobasierten Produkten und Erneuerbaren Energien stärker erschlossen werden.
Ziel der heutigen Pilotmärkte-Initiative für Europa (LMI) ist es, die Rechtsvorschriften zu verbessern, das öffentliche Auftragswesen zu stärken und die Entwicklung miteinander kompatibler Normen zu fördern. EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen und zuständiger EU-Industriekommissar dazu: „Für die Pilotmärkte-Initiative wurden aufstrebende neue Märkte ermittelt, in denen die Europäische Union das Potenzial besitzt, weltweit führend zu werden, und für die koordinierte Maßnahmen dringend erforderlich sind.” Mit der LMI wird die Koordinierung politischer Maßnahmen in Aktionsplänen vordringlich. Die LMI erfasst zunächst die elektronischen Gesundheitsdienste (eHealth), das nachhaltige Bauen, technische Textilien, biobasierte Produkte, die Wiederverwertung sowie Erneuerbare Energien. Diese Märkte von hohem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Nutzen erzielen einen Jahresumsatz von mehr als 120 Milliarden Euro und bieten in der EU Arbeitsplätze für 1,9 Millionen Menschen. Bis 2020 dürfte in der EU der Umsatz auf über 300 Milliarden Euro steigen und die Zahl der Arbeitsplätze auf mehr als 3 Millionen anwachsen. Die Initiative setzt auf ein wettbewerbs- und nachfrageorientiertes Konzept und vermeidet es, bestimmte Technologien zu begünstigen, d. h. die aufstrebenden Märkte können alle in Europa zur Verfügung stehenden neuen oder vorhandenen Technologien nutzen. Außerdem wird mit dem für die LMI gewählten Konzept die mit den Regeln des freien Wettbewerbs unvereinbare Bevorzugung bestimmter Unternehmen vermieden. Die LMI ist Teil der breit angelegten Innovationsstrategie der EU, die auf einen besser koordinierten Einsatz aller verfügbaren politischen Instrumente zur Förderung der Innovation in Europa abstellt. Damit die Initiative ein Erfolg wird, müssen die Mitgliedstaaten sie unterstützen, und Unternehmen und andere private Interessengruppen müssen sich aktiv an ihr beteiligen. Alle Informationen im Einzelnen finden Sie hier und hier. Weitere Informationen zur Innovationsstrategie gibt es hier und auf der Seite der EU-Kommission. ©EU-Kommission |